Der Sarg ist nicht nur Ausdruck der letzten Wertschätzung für den Verstorbenen, er dient vorallem der hygienischen Versorgung und ist Teil jeder Kremation und Erdbestattung.

Voraussetzungen für einen verwendbaren Sarg:
Dichtheit: Für jeden Sarg muss sichergestellt sein, dass er für die Zeit bis zur Beisetzung dicht verschlossen verwahrt werden kann.
Stabilität: Je nach Gewicht des Verstorbenen muss auf ausreichende Stabilität geachtet werden. Zellulosersärge können bis 100 kg belastet werden, Holzsärge bis 120 kg, Sondersärge auch bis 200 kg.
Farbe: Je nach Modell gibt es unsterschiedliche Oberflächen. Zellulose wird bedruckt, Holz unterschiedlich bearbeitet: lackiert, geölt, gebeizt oder naturbelassen.
Handarbeit: Verzierungen, Schnitzereien und Intarsien werten den Sarg spezifisch auf.
Beschläge: schöne Griffe, stabile Schrauben, Füße und Sargkreuz sind immer dabei.

 

Speziell für den Wiesenfriedhof in Bisamberg entwickeln wir als Erste in Österreich eine neue Art eines Sarges:

Der Zellulose-Sarg

Er besteht aus dem gleichen Material, aus dem auch Bio-Urnen gefertigt werden. Die Stabilität erlangt er durch die ausgeklügelte Technik. Der Sarg ist mit Blumenmotiven bedruckt. Es wird nur 5 Kg des Rohstoffs benötigt. im Gegensatz dazu wiegen Standard-Holzsärge zwischen 35 und 50 kg. Die Dauer einer allenfalls bevorstehenden Kremation wird dadurch etwas verkürz. Aber auch bei Erdbestattungen gibt es einen großen Unterschied: Normale Särge lösen sich im Boden nach zirka 10 Jahren vollständig auf, der Cellulose-Sarg ist bereits nach 3 Monaten in der Erde praktisch nicht mehr vorhanden. So schließt sich der Kreislauf des Lebens etwas schneller.

Hier Bilder zu Särgen.